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Arschkerbe

Die kleine Gasse zwischen der Papenstraße und der Frankenstraße hieß seit 1624 Karrenstraße. Geht man aber weiter zurück, so findet man für diesen Teil der Jacobichorstraße die Bezeichnung "erschkarne".




Übersetzt in die heutige hochdeutsche Sprache lautet der Straßenname Arschkerbe. Diesen doch sehr deftigen Namen erhielten früher Gassen, die eng, düster und schmutzig waren. Natürlich wollte kein anständiger Bürger in der Arschkerbe wohnen, deshalb erhielt die Straße im 17. Jahrhundert den eigentlich nichtssagenden Namen Karrenstraße. Auch nach der politischen Wende erhielt die Straße den Namen Arschkerbe nicht zurück. Nur diese Figur, die das Eckgebäude an der Frankenstraße erklimmt und dabei dem Betrachter den nackten Hintern entgegenstreckt, erinnert an die einstige historische Bezeichnung.


Diese Straßengeschichte ist aus dem Buch "Von der Arschkerbe bis Zipollenhagen - Stralsunder Straßen und ihre Geschichte", von Andreas Neumerkel und Jörg Matuschat, herausgegeben im Stralsunder Verlag Kruse, entnommen.

Wenn Sie mehr über Stralsunds Straßen erfahren möchten, können Sie dieses interessante und teilweise amüsante Buch in unserem Shop erwerben oder direkt beim Verlag Kruse.