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Stralsunder Frieden 1370

Die ständige Geldnot der Landesherren führte im 13. Jahrhundert dazu, dass die Städte gegen hohe Bezahlung immer mehr Rechte, z. B. die niedere und hohe Gerichtsbarkeit und die Befreiung von der Heeresfolge außerhalb der Stadtmauern, an sich bringen konnten, was sie fast unabhängig machte.


Das finanzielle Problem der Fürsten und Könige konnte damit auf Dauer nicht gelöst werden. So versuchte der dänische König Erich Vl. Menved (1274 - 1319) in Koalition mit anderen Fürsten die reichen Hansestädte Lübeck, Wismar, Rostock und Stralsund in sein Reich einzugliedern.

Am 21. Juni 1316 gelang es den Stralsundern, die im Hainholz lagernden Truppen des dänischen Verbündeten Herzog Erich von Sachsen-Lauenburg zu besiegen und den Herzog gefangen zu nehmen. Der dann anrückenden Hauptmacht der Verbündeten konnte erfolgreich widerstanden werden. Im Herbst wurde die Belagerung aufgehoben. Die alten Privilegien wurden neu bestätigt.

Ein halbes Jahrhundert später verletzte König Waldemar lV.  Atterdag von Dänemark (um 1317 - 1375) die hansischen Rechte. 1367 beschlossen die Städte auf dem Hansetag in Köln einen erneuten Waffengang gegen Dänemark, in dessen Folge 1368 die Besetzung von Kopenhagen gelang. Am 24. Mai 1370 wurde der Frieden zu Stralsund geschlossen. Die Rechte wurden erneut zugesichert, die Aufsicht über die Schlösser am Öre-Sund ging auf 15 Jahre an die Städte und sie erhielten Stimmrecht bei der dänischen Thronfolge.

Der Frieden zu Stralsund kennzeichnet den Höhepunkt der Hanse.

Die Urkunde zum Stralsunder Frieden ist ein Ausstellungsstück im Kulturhistorischen Museum.