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Stralsund und eine Altstadt im Wandel

An kaum einem anderen Ort an der Ostsee lässt sich der Reichtum der ehemaligen Hanse noch so nah erfahren wie in Stralsund.



Die Hansestadt profitierte stark vom Reichtum, den der Handel an Nord- und Ostsee einbrachte. In der Altstadt ist die goldene Zeit der Hanse im 14. Jahrhundert und die Geschichte von Stralsund noch deutlich sichtbar. In engen Gassen wechseln sich Kaufmannshäuser mit backsteinernen Kirchen, Klöstern und Wohnhäusern ab. Seit dem Mittelalter hat sich der Grundriss kaum geändert - ein Grund für den Titel als Weltkulturerbe der UNESCO.

Neue Werte im alten Gewand

Unter der Führung der DDR wurden die historischen Gebäude in Stralsund kaum saniert. Darunter litt die Bausubstanz. Der Investitionsstau nach der Wiedervereinigung war enorm. In den letzten Jahren wurde in der Altstadt jedoch viel in den Erhalt der Bausubstanz und die Aufwertung der Gebäude investiert. Heute ist der historische Stadtkern Stralsunds eine gefragte Wohnadresse. In den alten Gebäuden lebt es sich ausgezeichnet; hinter der historischen Fassade versteckt sich in vielen Fällen moderner Wohnraum.

Denkmalschutz in der Altstadt

Nicht immer aber werden die Bautätigkeiten in der historischen Altstadt positiv gesehen: Zuletzt erhitzte ein Neubau in der Badenstraße die Gemüter. Als zu dominant und sogar „rücksichtslos“ empfanden einige Betrachter den Neubau am Nikolaikirchhof. Die Stadtführung weist diesen Vorwurf jedoch zurück; schließlich müssen laut des Managementplans der Altstadt strikte Vorgaben für Neu- und Umbauten eingehalten werden. Der Plan orientiert sich eng an der Bebauung im Mittelalter, unter Berücksichtigung des Weltkulturerbtitels der UNESCO.
Auch dieser Neubau wurde nach historischem Vorbild errichtet. Schon zu Zeiten der Hanse stand zwischen Rathaus und Kirche ein baugleiches Gebäude. Auch in anderen Gebieten der geschützten Altstadt darf nur unter Einhaltung strenger Vorgaben des Denkmalschutzes umgebaut und neu errichtet werden. Touristen, Anwohner und Heimatschützer müssen sich wohl daran gewöhnen.

So entstehen in der Altstadt derzeit viele neue Wohnungen zur Miete oder zum Kauf. Die Baumaschinen stehen an vielen Orten im Stadtkern nicht mehr still, so wie zuletzt im Quartier 41 entlang der Langen-, Papen-, Badstüber- und Jacobichorstraße. Das wirkt sich auch auf den Mietspiegel in der Altstadt von Stralsund aus, wie aus den Daten der Stadt hervorgeht. Neue Wohnungen in Stralsund sind stark begehrt. Zwischen historischen Sehenswürdigkeiten lässt es sich zentrumsnah gut leben. Zudem zählt Stralsund zu den lebenswertesten Städten, die viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und zahlreiche gastronomische Angebote bietet.