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Rathaus

Das Stralsunder Rathaus zählt zu den schönsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik. Es gehört zu den frühesten, noch erhaltenen Gebäuden der Stadt und war nicht nur Sitz des Rates und ein Ort der Rechtssprechung.




Es hatte eine Funktion als Versammlungsort, diente aber auch als sogenanntes "kophus", also Kauf- oder Schauhaus. In den unteren Räumen, in denen die Kaufleute ihre Waren anboten, herrschte ein lebendiges Treiben.

Das Gebäude wurde erstmals 1271 in den schriftlichen Quellen erwähnt. Die zwei durch ein Querhaus an der Badenstraße miteinander verbundenen Langhäuser und der 30 m x 60 m große Gewölbekeller zählen zu den ältesten Teilen des Rathauses. Um 1320 entstand ein Saalvorbau am Alten Markt, der nach Vorbild des Lübecker Rathauses mit einer Prunkfassade versehen wurde und der den Sitzungssaal des Rates (den sog. Löwenschen Saal) enthält. Erst durch diese Schauwand erhält das Rathaus sein repräsentatives Aussehen. Über den großen Fenstern deuten Wappen der Hansestädte Wismar, Lübeck, Hamburg, Greifswald, Stralsund und Rostock auf alte Seehandelsbeziehungen hin.


Hier zeigen wir Ihnen weitere Bilder vom Rathaus


1579 kam die Renaissancetreppe im Rathausdurchgang hinzu. Kurze Zeit später wurde auch die Galerie im Innenhof erbaut, die 1678 und in den 1980er Jahren erneuert wurde.

1680 ersetzte man das durch den großen Stadtbrand vernichtete Kupfer- und Schieferdach durch ein Ziegeldach. Es folgte 1720 der Portalvorbau an der Ossenreyerstraße mit dem schwedischen Wappen Stralsunds. 1750 wurde die Schauwand dem Geschmack der Zeit entsprechend verputzt, ein zweites mal im Jahre 1799. Unter dem Stadtbaumeister Ernst von Haselberg begann im September 1881 die Freilegung und Rekonstruktion der Fassade, die bis 1883 dauerte.

In den Jahren 2001-2011 wurde das Rathaus umfassend saniert.