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Staudeplan

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Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag 2016

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Hansezeit

Die Hanse war ein Schutzbündnis der Städte zur Wahrung der eigenen Interessen gegenüber den Landesherren und diente außerdem der Abwehr von Raubrittern und Piraten. Ein solches Schutzbündnis schlossen Lübeck, Wismar und Rostock im Jahre 1259.


Stralsund fehlte zu dieser Zeit noch, da die Lübecker zehn Jahre zuvor die Stadt überfielen und zerstörten. Der Bündnisvertrag zwischen Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund und Wismar 1293 bildete die Grundlage, auf der sich dann die Hanse der deutschen Städte (dudesche Hanse) entwickelte. Den Höhepunkt ihrer Macht bildete der    Stralsunder Frieden von 1370.

Die rasche Entwicklung Spaniens, Englands, Frankreichs und der Niederlande, die Entdeckung der Neuen Welt sowie der Rückgang der reichen Heringsgründe ließen die Hanse allmählich ihre Macht verlieren. Im Jahre 1603 gab es nur noch 14 zahlende Mitgliedsstädte. Im Jahre 1628 konnte die Hanse Stralsund gegen die Belagerung durch Wallenstein nicht mehr helfen.